Project Description

Die amerikanische Sängerin und Songwriterin Chi Coltrane probt im Beat & Breakfast für ihre Europatournee.

Zitat M ain Echo vom 22.03.2014:

„Chi Coltrane weiß genau, was sie will. „A piano has to growl“ sagt die blonde Rockröhre – ein Klavier muss grollen. Das tut der schwarze Yamaha-Flügel in der Lounge des „Beat & Breakfast“ in Sulzbach-Dornau immerhin besser als jener, den sie am Abend vorher in einem Münchner Fernsehstudio gespielt hat – ganz zufrieden ist sie aber noch nicht.

Die amerikanische Sängerin kam vergangene Woche direkt von einem TV-Auftritt in der bayerischen Landeshaupstadt ins beschauliche Dorf im Kreis Miltenberg, um dort im „Beat & Breakfast“ für ihre Europatournee zu proben. Drei Tage Ausprobieren, Sound testen und die Stimme ölen, bevor es zum ersten Konzert nach Nürnberg ging. Und für die Tour muss alles stimmen.

Chi Coltrane ist Perfektionistin – „noch Old School“, wie Karin Wirthmann, in Deutschland für Coltranes Promotion zuständig, es beschreibt. Der Klang des Flügels in München jedenfalls hatte ihr nicht gefallen, aber nachdem „Beat & Breakfast“-Besitzer Markus Giegerich an ein paar Knöpfen des Mischpults dreht und der Flügel „grollt“, kann es losgehen. Genauer gesagt, tat es das natürlich schon, bevor Chi Coltrane an diesem Vormittag – ein wenig diva-mäßig eine halbe STunde nach der verabredeten Zeit – die Treppe in den Proberaum herunterkommt: Bei dampfendem Kaffee, freischem Obst und einem Gläschen Sekt haben Karin Wirthmann und Tourmanager Michael Drive über den Ablauf des Probentages gesprochen: Interview, Fotos, üben – Zugverbindung nach Nürnberg in Erfahrung gebracht und es einem Fan aus Sulzbach ermöglicht, am nächsten Tag mal vorbeizuschauen, um sich einen Schallplatte signieren zu lassen. So oft kommt es schließlich nicht vor, dass internationale Stars in den Ort im Vorspessart kommen. Aber gerade diese Idylle und Abgeschiedenheit machen den Reiz aus, schein es.

Bassist Antoine Rognon und Schlagzeuger Aurelian Ouzoulias scherzen über Apfelbäume auf gründen Feldern und freilaufenden Hühnern, bevor sie ihre Instrumente spielbereit machen und die Akustik ausloten. (…)“